FMGZ Freiburg

Aktuell

 
 
Ausstellung von Katrin Karmann:

I*D - Über die Konstruktion des Weiblichen*/ Männlichen* – Fotos und persönliche Texte von queeren*, trans* und inter*-Personen

Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 21.2. um 19h30

 
fotoausstellung.png

Es geht um nichts weniger als das eigene Sein, die eigene Identität als Frau oder Mann oder dazwischen oder weder noch. Wie gelingt es, dem erlernten Konstrukt von Weiblichkeit und Männlichkeit das individuelle Erleben entgegen zu setzen? In der Ausstellung kommen Menschen zu Wort, die sich nicht wieder finden in zweigeschlechtlichen stereotypen Modellen von Frau- oder Mann-Sein und die uns das Gefühl vom „dazwischen“ oder „weder noch“ nahe bringen.

Bei der Ausstellungseröffnung am 21.2. erzählt die Fotografin Katrin Karmann über die Entstehung der Ausstellung. Zusätzlich kommen bei einer Human Library Trans*Personen als „menschliche Bücher“ zu Wort, erzählen von ihren persönlichen Erfahrungen und stehen für Fragen zur Verfügung.

Veranstaltet vom Frauen- und MädchenGesundheitsZentrum, dem feministischen zentrum* und Trans*All - gefördert von "Demokratie Leben Freiburg"

Termin: vom 19.2. - 16.3. 2019
Ort: Stadtbibliothek Freiburg am Münsterplatz




Studie: Das Diaphragma als Alternative zu Pille, Spirale und Co.?

Mit dieser Frage befasst sich eine Studie, die im Jahr 2017 im FMGZ durchgeführt wurde. Mit einem Online-Fragebogen wurden 50 Frauen, die hier im FMGZ eine Diaphragma-Anpassung gemacht haben, befragt.
Es zeigt sich eine große Zufriedenheit der Frauen mit den Inhalten der Beratung sowie mit der Beratungs- und Anpassungssituation im FMGZ. Die häufigste Motivation für die Entscheidung für ein Diaphragma war das Interesse an einer natürlichen Verhütung ohne Nebenwirkungen. Mit dem Diaphragma fühlten sich die befragten Frauen in ihrem Körper wohler, hatten ein größeres Lustempfinden und konnten ihren Zyklus besser wahrnehmen. Keine der befragten Frauen wurde ungewollt mit dem Diaphragma schwanger.
Mehr Ergebnisse finden sich hier: Studie zu Diaphragma



 
Förderung für Gesundheitsarbeit mit geflüchteten Frauen

logo_Fernsehlotterie.jpg

Die "Deutsche Fernsehlotterie" fördert für drei Jahre (Mai 2016- April 2019) die Arbeit des FMGZ mit geflüchteten Frauen.

Wir wollen geflüchtete Frauen unterschiedlicher Herkunft mit dem deutschen Gesundheitssystem und den Gegebenheiten vor Ort in Freiburg vertraut machen, die Schwellen und Hindernisse beim Zugang zum Versorgungssystem in Freiburg durch gezielte Information und konkrete Adressempfehlungen niedriger gestalten.
Frauen, insbesondere mit frauenspezifischen Erkrankungen, möchten wir in einem eigenverantwortlichen Umgang mit ihrer Erkrankung stärken und sie durch verständliche Informationen zu einer Entscheidung im Umgang mit ihrer Erkrankung befähigen.
Je nach Bedarf können Informationen über weibliche Körpervorgänge, Zyklus und Verhütung oder Gesundheitsprävention in den Bereichen Ernährung, Bewegung und Stressbewältigung vermittelt werden.
Die Arbeit wird von Dolmetscherinnen begleitet.



Radio Dreyeckland: Beitrag zur Anti-Baby-Pille

Im Rahmen des Prozesses gegen den Pharmakonzern BAYER bezüglich der Anti-Baby-Pille Yasminelle wurde von Radio Dreyeckland ein Beitrag zur Anti-Baby-Pille gesendet.
Unsere Mitarbeiterin Vera Löffler sprach über die Wirkweise der Pille, über Nebenwirkungen, Alternativen und gesellschaftliche Trends.

Hier kann das Interview angehört werden.



Jahresbericht 2017


Den Jahresbericht 2017 gibt es hier zum downloaden.