Fortbildungsangebote für Pädagog/innen und Bezugspersonen
Mädchen mit Ess-Störungen - verstehen und handeln im pädagogischen Alltag
Selbstverletzendes Verhalten bei Mädchen - Ursachen und Hilfen
Mädchen mit Ess-Störungen, selbst-verletzendem Verhalten, psycho-somatischen Beschwerden und anderen belastenden Bewältigungsstrategien spielen im Alltag eine große Rolle. Die zweistündigen Konzepte für Fortbildungen und Elternabende haben sich in der Praxis bewährt, um Multiplikator/innen mehr Handlungsspielraum und Sicherheit zu ermöglichen.
Gerne schneiden wir die Inhalte auch konkret auf Ihre Situation zu.
Die Kosten pro Stunde betragen 50 €.
Außerhalb Freiburgs kommen Fahrtkosten und 25 € pro Stunde Fahrtzeit hinzu.
Selbstverletzung bei Mädchen und jungen Frauen - Ursachen und Hilfen
Fortbildungsabend für Pädagoginnen und Bezugspersonen
Mädchen mit selbstverletzendem Verhalten, z.B. Ritzen, spielen im pädagogischen Alltag eine immer größere Rolle. An diesem Abend werden mögliche Ursachen und Umgangsweisen mit der Thematik vorgestellt. Gerne können auch eigene Fälle eingebracht werden.
| Termin: | Di 15. Februar 2011, 19.30 Uhr |
| Referentin: | Susanne Strigel (Dipl. Sozialpädagogin, Gestalt- und Traumatherapeutin) |
| Kosten: | 8 Euro |
Bitte vorherige Anmeldung
"Beratung von Eltern essgestörter Kinder"
Fortbildungstag für BeraterInnen, TherapeutInnen, PädagogInnen u.a. Berufsgruppen
„…Ich bin Mutter einer 18jährigen Tochter, die seit 2008 mit Magersucht zu kämpfen hat. Meine Tochter hat im letzten Jahr einen knapp 5-monatigen Aufenthalt in der Psychosomatischen Klinik in Freiburg hinter sich gebracht und ist nun der Meinung, dass ihr eine Klinik nicht helfen kann. Auch der Psychologe ist angeblich nicht der Richtige. Mit mir kann sie schon gar nicht reden, meint sie. Für mich ist nun aufgrund meiner eigenen Situation unter anderem eine Grenze erreicht. Ich kann nicht mehr, fühle mich absolut am Ende meines Lateins und bin nicht mehr gewillt diese Situation aufrecht zu erhalten…“
Diese Anfrage hat mich gestern erreicht. Ein typisches Beispiel aus dem Praxisalltag der Therapeutin oder Beraterin: Hilflosigkeit, Überforderung und Co-Verhalten - Themen bei den Angehörigen, aber auch bei den professionellen Helfern.
Welche Hilfen sind angesichts dieser Themen sinnvoll?
Welche grundlegenden Informationen brauchen Eltern?
Wie muss in Abhängigkeit vom Alter der Betroffenen beraten werden?
Wie kann wirkungsvoll mit Angehörigen kommuniziert werden?
Welcher Gefahren sollte sich die Beraterin bewusst sein?
Wo liegen die Möglichkeiten aber auch die Grenzen der Beratung und wie kann weiter vernetzt werden?
Auf der Grundlage von 10-jähriger Praxisarbeit mit essgestörten Menschen, eigenen, lange zurückliegenden Essstörungen und als betroffene Angehörige bietet Frau Petruschke ein praxisbezogenes Seminar mit Fallbeispielen, Möglichkeiten zur Supervision und Raum für individuelle Aspekte zum Thema an.
| Termin: | Fr 18. März 2011, 10 -17 Uhr |
| Referentin: | Andrea Petruschke, "Durch Dick und Dünn", Psychotherapeutin für Essstörungen, Heilpraktikerin |
| Kosten: | 90 Euro |
Anmeldung unbedingt bis 4. Februar 2011, gerne noch früher!
Nach Absprache ist auch die Teilnahme betroffener Eltern möglich